"Süddeutsche Zeitung"

Mit unbeirrter Geschicklichkeit dirigierte Lutz Herbig
Beethovens Vierte in Toscanini-Zeitmaßen...
mit stattlichen Bläsersoli und fülligen
Geigenkantilenen mit einem betont straffen Finale.


"Das Orchester"

Lutz Herbig, in Tanglewood Assistent G.Schulers,
wusste dessen Intentionen in "7 Studien über Klee-Bilder"
mit beispielhafter Präzision und geistiger Durchdringung
zu verwirklichen, modellierte die Stimmungen plastisch
heraus und gab dem Klanggewebe Farbe und Kontur.


"Saarbrücker Zeitung"

In Dvoraks 6.Sinfonie hatte das Rundfunksinfonieorchester
und der Dirigent Lutz Herbig eine Sternstunde...
Herbig hatte eine zwingende Konzeption, die er dem
Orchester mit Vehemenz mitteilte. Er riss seine Musiker
mit zu großartig schwungvollem Einsatz, verlieh dem
Orchester Intensität und Leuchtkraft, die den Hörenden
unwiderstehbar packten.


"Luxemburger Wort"

Lutz Herbig leitete seine Musiker mit sehr viel eleganter
Umsicht, präzis, nüchtern, ausgewogen, die lyrischen
Momente unaufdringlich ausspielend, die dramatischen
Passagen der "Tiefland"-Partitur in ihrem bisweilen leeren
Getöse wohltuend mäßigend, mit sehr viel Sinn wesentlicher
strukturaler Zusammenhänge. Eine ganz ausgezeichnete
Leistung, die man gern wiederholt sehen möchte.


"Münchner Merkur"

...Das sehr langsam genommene Vorspiel zu "Traviata"
blühte unter seinen Händen...Seine Einsätze kommen präzis.
Die Sänger können sich auf ihn verlassen... Alles in allem
eine gelungene Aufführung.